
Wolfgang Niedecken
Sein Name ist untrennbar mit der Kölsch-Rock-Band BAP verbunden, die er Ende der 1970er Jahre gründete und noch heute als einzig verbliebenes Band-Mitglied anführt. Schon in seiner Jugend spielte Wolfgang Niedecken in verschiedenen Schülerbands. Ab 1970 studierte er freie Malerei an den Kölner Werkschulen der FH Köln und schloss das Studium 1974 mit dem Examen und einem Studienaufenthalt in New York City bei Howard Kanowitz und Larry Rivers ab. Er agiert bis heute auch in diesem Metier als aktiver Künstler, der die meisten BAP-Plattencover selbst gestaltet und nicht zuletzt erfolgreich eigene Ausstellungen präsentiert. Neben seiner musikalischen Arbeit ist der Künstler bekannt für sein großes politisches und gesellschaftliches Engagement. 1992 gehörte er zu den Initiatoren des Kölner „Arsch huh, Zäng ussenander“-Konzerts gegen Rassismus und Fremdenhass. Für seine führende Rolle bei dieser Anti-Rassismus-Kampagne erhielt er 1998 das Bundesverdienstkreuz. Speziell für dieses Benefiz-Projekt hat sich Wolfgang Niedecken sofort begeistert, ist er doch seit 2004 Botschafter der Hilfsaktion „Gemeinsam für Afrika“. Ein Ergebnis daraus ist auch das Lied „Noh Gulu“ (Nach Gulu), das auf dem neuesten BAP-Album „Radio Pandora“ zu hören ist.CD 1: Der Bräutigam aus dem Brunnen • Slowakei
CD 2: Die Augenweide • Deutschland
(c) Foto: EMI Capitol
